Marmelade oder doch Konfitüre?

Für viele gehört ein Marmeladenbrot am Morgen zu einem guten Frühstück dazu, um gestärkt und voller Energie in den Tag zu starten. Auch für den süßen Hunger zwischendurch ist die Marmelade ganz vorne mit dabei. Egal ob auf Brot, Kuchen, im Quark oder Joghurt. Selbst am Abend ist sie in…

Kombination mit Käse wie z. B. Camembert am Essenstisch vertreten.

Dieser süße Brotaufstrich den man früher in zahlreichen Variationen in Omas Vorratsschrank vorfand, ist heute leider nur noch selten selbstgemacht. Dabei ist es gar nicht so schwer seine eigene Marmelade zu kochen, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Wir kochen Marmelade

Zum einen spielt das Geliermittel eine entscheidende Rolle. Verwendet man das natürliche Geliermittel Pektin, das aus Zitrusfrüchten, Quitten oder auch Äpfeln gewonnen wird, müssen noch Zucker und Zitronensäure hinzugefügt werden. Möchte man seine Früchte mit Agar-Agar gelieren, das aus Algen gewonnen wird, muss dem rein pflanzlichen Pulver, je Teelöffel 500ml Flüssigkeit hinzugeben werden. Gelierzucker vereint Pektin, Zitronensäure und Zucker in einer Packung. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Verwendet man zum Einkochen Gelierzucker 1:1, so wird die Marmelade süß. Möchte man ein fruchtigeres Ergebnis haben, so sollte man Gelierzucker 2:1 oder 3:1 verwenden, da in diesen Mischungen der Zuckeranteil geringer ist. Die Haltbarkeit einer Marmelade wird unteranderem durch den Zuckeranteil bestimmt, sprich je mehr Zucker in der Fruchtmischung enthalten ist, desto länger ist sie haltbar.

Zu Beginn müssen die Einmachgläser (es können alte Senf-, Marmeladen- oder auch neuen Einmachgläser sein) heiß ausgewaschen und umgedreht auf einem sauberen Geschirrtuch trocknen gelassen werden. Anschließend sollte das ausgewählte Obst gesäubert, entkernt und nach Druckstellen untersucht und aussortiert werden, da schlechte Früchte den Geschmack aber auch das Produkt verderben können. Bei der Auswahl der Früchte sind den Kombinationsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Wer jedoch kein Freund von Mehrfruchtmarmelnden ist, kann auch beliebte Sorten wie: Erdbeer-, Himbeer-, Kirsch-, oder sonstige Vollfruchtmarmeladen nachkochen.

Da die Früchte beim kochen mit dem Gelierzucker aufplatzen und somit der Saft hochspritzen kann, empfiehlt es sich einen hohen weiten Topf zum kochen zu verwenden. Tipp: Die Haltbarkeit der Marmelade kann verlängert werden, in dem man den Schaum der während dem kochen entsteht, mit einem Schaumlöffel abschöpft. Um festzustellen ob die Marmelade bereits geliert ist, kann man eine Gelierprobe machen. Hierzu tropft man die heiße Fruchtmasse mit einem Löffel auf einen kalten Teller, wird sie fest, ist sie fertig. Ansonsten kann der Fruchtmasse noch etwas Zitronensäure hinzugeben werden.

Die fertige heiße Marmelade kann jetzt bis zum Rand in die Gläser gefüllt und verschlossen werden. Um einen Unterdruck entstehen zulassen, der wichtig für die Konservierung ist, muss man die Gläser für mindestens 5 min. auf den Deckel stellen. Nachdem abkühlen der Marmelade, sollte sie kühl und dunkel gelagert werden, damit sie lange haltbar bleibt.
Marmelade, Konfitüre, Gelee ist das nicht alles das Gleiche?

Marmelade, Konfitüre oder doch Gelee?

Marmelade (von portug. marmelo für Quitte) ist die traditionelle Bezeichnung für einen Brotaufstrich der aus mit Zucker eingekochten Früchten besteht und keine Fruchtstücke im Endprodukt mehr enthält. Nach der EU- Definition darf eine Marmelade jedoch nur ausschließlich aus Zitrusfrüchten bestehen wie z.B. eine Organgenmarmelade. In diese muss der Fruchtfleisch- oder Fruchtschalenanteil mindestens bei 7,5% liegen. Somit müssen in 1kg Marmelade mindestens 200g Früchte enthalten sein.

Die Konfitüre (lat. conficerem für Konfekt) wird aus Fruchtmark, Fruchtsaft oder Pulpe (einem Fruchtbrei mit Fruchtstückchen oder ganzen Früchten) in Kombination mit mindestens 55% Zucker und dem Gelier- und Verdickungsmittel Pektin hergestellt. Für eine Konfitüre dürfen alle möglichen Obstsorten verwandet werden. In 1kg Aufstrich müssen 350g Fruchtanteil enthalten sein.

Das Gelee (lat. gelare, „zum Erstarren bringen“) wird anders wie bei einer Marmelade oder Konfitüre nicht aus ganzen Früchten, sondern nur aus dem Fruchtsaft gewonnen. Der Fruchtsaft muss hierbei einen Obstanteil von mindestens 35% haben. Mit Hilfe von Zucker und Pektin verdickt die Masse zu einem Gelee.

Auch wenn laut EU- Definition unter dem Begriff Marmelade etwas anderes verstanden wird, wird diese Bezeichnung im Volksmund jedoch trotzdem für alle Fruchtaufstriche verwand. Aber auch andere regionale Bezeichnungen wie Sießschmeer (im Saarland), Gebêss (in Luxemburg), Schmärsel (im Pfälzischen), Gsälz (im Schwäbischen) oder auch Schlecksl (im Badischen) sind geläufig.

Wer nun Lust auf eine fruchtig frische selbstgemachte Marmelade bekommen hat, aber die Zeit fehlt um selbst diesen süßen Brotaufstrich einzukochen, sollte unserem Onlineshop einen Besuch abstatten. Wir führen leckere Früchteaufstruche von Fruchteria, die hübsche Manufaktur in Saarbrücken, erinnert an einen Tante Emma Laden von früher. In liebevoller Handarbeit stellt Andrea  aus hauptsächlich regionalen Grundprodukten, köstliche Marmeladen her die an jene selbstgekochte Marmelade von Oma erinnern.

Als Partner der Initiative Genuss Region Saarland gilt für sie die Devise:„ Natürliche Zutaten in ausgesuchter Qualität“. Von dieser Qualität kannst Du dich selbst überzeugen. Neben den derzeitigen Angeboten von gängigen Sorten, möchten wir in Zukunft den kulinarische Feinschmecker etwas Neues zu entdecken geben. Da wären feine Sorten wie z. B. Kische Kokos, Banane Vanille, Kiwi Wodka Konfitüre oder auch Grapefruit Whisky Gelee.

Unseres Erachtens die beste Alternative zur selbstgekochten Marmelade, sind die Fruchtaufstriche in unserem Onlineshop auf liebenswertes.saarland

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