Kaum liegt der Duft von Zimt in der Luft, werden in uns die weihnachtlichen Gefühle geweckt. Egal ob als Stangen in der Tischdekoration, als frisch gebackene Zimtwaffeln oder im Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, in der Adventszeit ist Zimt allgegenwärtig und verfeinert so manches Rezept.

Plätzchen mit Konfitüre

Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt und wurde bereits in der Bibel erwähnt. Das gelbbraune Pulver war früher wertvoller als Gold und seine Herkunft sagenumwogen. Gewonnen wird er aus der Rinde des tropischen Zimtbaumes, die bekanntesten Sorten sind Ceylon- und Cassia-Zimt, sie gehören zu der Familie der Lorbeergewächse. Die Pflaume-Zimt Konfitüre aus unserem Online Shop verleiht den klassischen „Ausgestochene“, verteilt zwischen zwei Plätzchen, eine besondere Note.

Caneel vom Ceylonbaum

ZimtDer süß-milde Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum) oder auch „Caneel“ genannt, stammt aus Sri Lanka (früher Ceylon). Die Gewinnung von Caneel ist aufwendig, da nur die Rinde von Wurzelschösslingen abgeschält wird. Damit immer neue Sprösslinge wachsen, müssen die Ceylonbäume kurz gehalten werden. Die Zimtstangen sehen aus wie schmale Zigarren, da sie aus unzähligen sehr dünnen Schichten bestehen. Ceylon- Zimt ist gesünder als Cassia-Zimt, da er weniger Cumarin enthält, jedoch auf Grund seines Anbaus auch etwas teurer.

Der etwas herbere und schärfere Cassia-Zimt (Cinnamomum cassia) wurde ursprünglich in China angebaut, heute findet man ihn auch in Vietnam, Indonesien und Sumatra. Die erste Ernte des Cassiabaums erfolgt nach vier Jahren. Die Borke und Mittelrinde des Baumes werden entfernt und das Innere geschält. Diese etwas dickere Schicht rollt sich schneckenhausartig von beiden Seiten nach innen auf und wird anschließend getrocknet. Auf Grund dieser schönen Form werden die Cassia-Zimtstangen oft als Dekoration verwand. In den meisten Supermarktprodukten ist Cassia-Zimt enthalten, da dieser günstiger ist als Ceylon-Zimt. Jedoch enthält er viel Cumarin, einen natürlichen Aromastoff, der in hoher Dosierung leberschädigend ist.

Die Heilende Wirkung von Zimt

Bereits Hildegard von Bingen behauptete: „ Zimt oft gegessen, mindert die Fehlsäfte und führt gute Säfte herbei.“ Auch in der Chinesischen Medizin wird er als Heilmittel bei Erkältungen und Magen-Darmerkrankungen angesehen. Auch heute noch weiß man die unterstützende Wirkung dieses Gewürzes zu schätzen. Es regt den Stoffwechsel an und wirkt durch die hohe Menge an Antioxidantien entzündungshemmend. Desweiteren kann Zimt dazu beitragen, Bluthochdruck und Cholesterinspiegel zu senken. Jedoch sollte man das exotische Gewürz in Maßen konsumieren, da das enthaltene Cumarin nicht nur blutzuckersenkend, sondern auch blutverdünnend wirkt. Solang die tägliche Höchstgrenze von Cumarin, (0,1mg pro kg Körpergewicht) nicht überschritten wird, muss man sich jedoch keine Gedanken machen und kann mit ruhigen Gewissen Spekulatius und Zimtwaffen genießen.

Zimt

„Es liegt bekanntlich in der Kürze,
wie schon das Sprichwort sagt, die Würze,
wobei die Kürze ja bei Zimt, betrachtet man das Wort nur, stimmt.
Ansonsten schätzt seit langer Zeit man Zimt zu mancher Süßigkeit.
Bei Glühwein oder Zuckerguss bringt Zimt erst richtig den Genuss.
Wie duftet es zur Weihnachtszeit
nach Zimt in Küchen weit und breit.
Da schmeckt ein Zimt gewürztes Plätzchen
selbst Minz und Maunz, den Schmeichelkätzchen.
Auch folgt dem Duft die Weihnachtsmaus,
wenn’s sein muss, durch das ganze Haus.
Doch Zimt dient auch der Medizin,
als Magenmittel kennt man ihn.
Er nutzt in Zimtöl der Verdauung und hilft zur seelischen Erbauung.
Weshalb auch gar nicht wundernimmt:
Es schätzen sogar Flöhe Zimt.“

– Verfasser Unbekannt –

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